Eine Idee zur aktuellen Glyphosat-Diskussion

Im Autoradio ging es heute unter anderem um das Thema Glyphosat, die aktuellen Bedenken hinsichtlich des Krebsrisikos durch diese Substanz und die Folgen, falls der Stoff durch die EU nicht weiterhin zugelassen werden sollte.

Gegen das Glyphosatverbot sprächen der Einsatz von ebenfalls bedenklichen und teureren chemischen Alternativen oder höhere Kosten durch größeren Arbeitsaufwand (häufigeres Pflügen der Äcker etc.) Letztere „saubere“ Lösung fände auch in der Bio-Landwirtschaft Anwendung, das Gegenargument hier: Höherer Arbeitsaufwand, somit höhere Kosten, wie eben bei Bio-Lebensmitteln.

Insgesamt fügte sich die „Diskussion“ also zu einem Loblied über Glyphosat zusammen und so stimmte auch die Moderatorin letztlich in den Kanon der Alternativlosigkeit ein (obwohl diese kaum stichhaltigen Bestand haben kann: Das Mittel ist in der EU erst seit 2002 verfügbar).

Ungeachtet der Diskussion über gerade diesen speziellen Stoff, kann man erstmal zu der grundsätzlichen Überzeugung gelangen, dass die Ernährung der Bevölkerung durch biologisch erzeugte Lebensmittel eine positive und risikoärmere Veränderung wäre, zumindest bin ich dieser Überzeugung. Dieser Perspektive steht nun gegenüber, dass sich nicht jeder diese Lebensmittel leisten kann, diesen Umstand könnte man auf Seiten des Verbrauchers mindern durch Erhöhung des Lohnniveaus, Erhöhung des Mindestlohns, bedingungsloses Grundeinkommen etc. (Die Liste ist lang, soll aber hier nicht Gegenstand der Auseinandersetzung sein)

Man kann die Finanzierungsproblematik auch auf Seiten der Produktion angehen, hier zu meiner Idee: Ich befürworte die Einführung eines Sozial-/Agrar-Jahres!

Was meine ich nun damit? Es geht mir um die Einführung eines Arbeitsjahres im Sinne des Allgemeinwohls, das junge Menschen, nach ihrer Schullaufbahn, ableisten würden. Ein Modell ähnlich der Wehrpflicht, jedoch mit der freien Wahl zwischen Zivildienst und Helfer in der biologischen Landwirtschaft. Dieser Gewinn an Arbeitskraft könnte dann, staatlich kontrolliert, helfen, einerseits gegen das Lohndumping im Sozial- und Pflegebereich vorzugehen und andererseits Bio-Lebensmittel günstiger und somit konkurrenzfähiger zu machen. Als Nebeneffekt hätte die Auseinandersetzung mit natürlicher Lebensmittelerzeugung sicherlich auch einen positiv spirituellen Effekt auf die jungen Erwachsenen, die, in einer hochtechnologisierten Gesselschaft, häufig den Bezug zum „Ursprünglichen“ und „Natürlichen“ nur allzu leicht verlieren. Somit wäre dem Allgemeinwohl gleich mehrfach gedient.

Ein Gedanke zu „Eine Idee zur aktuellen Glyphosat-Diskussion

  • Dezember 17, 2016 um 8:35 am
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    Ich finde deine Ideen mir aus dem Herz sprechend Genial und wie änderst du die Menschen welche Gedanken hast du zu Neid Hass Macht Gier Die schon seit Jahrtausenden die Gesellschaft leiten Der Mensch selber ist doch sein Größtes Übel mit all seinen negativen Eigenschaften Für mich sind diese Üblen Charakter der Grund allen Übels … die Wurzel wie willst du sie entfernen Das Grausigste schlummert in jedem von uns
    Gleichgültigkeit wie entsteht sie Abgestumpfte Menschen Wer macht sie

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